Über SoulDOGtors

Unsere Mission

Herzensprojekt Hundgestützte Arbeit

Unsere Mission ist die  Ausbildung von Therapiebegleithunden, Besuchshunden und Schulhunden, die eine wertvolle Unterstützung darstellen bei der Arbeit mit Kindern, Erwachsenen, Senioren und/oder Patienten mit verschiedenen Beeinträchtigungen. 

Bekannt bin ich in Kaiserslautern mit meiner Hundeschule "Fellverhalten" (www.fellverhalten.de) bereits seit 2012. Jahrelang habe ich Teams im Bereich der Familienhundeausbildung begleitet und zahlreichen Teams auch in problematischen Situationen geholfen.  Seit 2014 habe ich als eine der ersten Hundeschulen in RLP auch durch die Landestierärztekammer Rheinland-Pfalz nach §11 TSchG die Genehmigung, Hunde für Dritte auszubilden. 

Die Arbeit mit Hunden und ihren Menschen hat mir schon immer einen riesen Spaß bereitet, Spaß und Empathie stehen dabei bei mir an erster Stelle. Während eines Krankenhausaufenthaltes vor ein paar Jahren wurde mir bewusst, wie sehr meine Hunde mir in diesem Moment fehlten. Allein das Fell und die Nähe zu spüren, ohne das sie hätten mehr tun müssen. In diesem Moment wuchs der Gedanke, Hunde in diesem Bereich auszubilden. 

Nach einer weiteren Fortbildung bei der ATN bekam ich in 2024 den ersten Auftrag vom Malteser Hilfsdienst für die Ausbildung von Besuchshunden in Seniorenheimen. Was ich dort erleben durfte, hat mich bestärkt. Das Lachen und auch die Tränen, die Gespräche mit Menschen, die  niemanden mehr zum reden haben.  Nie durfte ich so viele Emotionen erleben, wie während dem Einsatz unserer Besuchshunde. 

Ebenfalls begann ich in 2024 auch mit der Ausbildung von Therapiebegleithunden. Ab 2026 ist weiterhin auch die Schulhundeausbildung geplant. 

 

Ablauf der Ausbildung 

Die Ausbildung  in Theorie- und Praxismodulen (Praxis in Kaiserslautern) statt. Die Theoriemodule können teilweise per Zoom online wahrgenommen werden. Die Praxismodule finden ausschließlich in Präsenz statt.

 Vor Beginn der Ausbildung wird das Mensch-Hund-Team zum Eignungstest eingeladen. Hier wird die grundsätzliche Eignung des Hundes getestet. Inhalte des Eignungstests:

Wie gut ist der Grundgehorsam des Hundes?

Wie harmonisch ist das Mensch-Hund-Team? Zeigt der Hund ggü. Seinem Menschen Angst- oder Meideverhalten?

Wie geht der Mensch mit seinem Hund um? Wirkt die Beziehung liebevoll?

Ist der Hund belastbar unter Stress? Zeigt er starke Stress-Symptome oder gar Anzeichen von Angst-/Meide- oder Aggressionsverhalten?

Kann der Hund mit Geräuschen gut umgehen?

Zeigt der Hund übersteigerte Affinität zu Spielzeugen/Bällen?

Gibt es Anzeichen, dass der Hund in einer Situation reaktiv reagiert?

Lässt sich der Hund gerne und überall anfassen?

Genießt er den Kontakt und den Umgang mit Menschen und Kindern?

Passt das Energielevel zum späteren Einsatzplan? 

Die Ergebnisse und ggf. noch aufzuarbeitende Defizite die nicht zum Ausschluss des Hundes führen, werden gemeinsam besprochen. Der Hund soll beim Eignungstest mindestens 9 Monate alt sein.

 

Der zweibeinige Teampartner ist Lehrer*in, Schulsozialarbeiter*in oder pädagogische Fachkraft an einer Förderschule, bzw. ausgebildelte Fachkraft für den Lehrgang Therapirbegleithunde. Für die Besuchsunde ist keine Ausbildung des Hundeführers erforderlich. 

Der vierbeinige Teampartner lebt als vollwertiges Familienmitglied im Haus, wird dort tierschutzgerecht behandelt und zeigt deutliche und angstfreie Affinität zu seinem Menschen. Es bestehen keine Einschränkungen bzgl. Rasse und Herkunft des Hundes.

Nach erfolgreichem Bestehen des Eignungstests kann das Mensch-Hund-Team an der Ausbildung teilnehmen. Die Teilnahme erfolgt immer im gleichen Team, weder Hund noch Mensch dürfen während der Ausbildung „ausgetauscht“ werden.

Die Ausbildung erfolgt tierschutzkonform und ohne Einsatz aversiver Hilfsmittel. Es wird großen Wert darauf gelegt, dass der Hund Spaß an der Arbeit hat und sein Mensch eine Überforderung seines Hundes erkennen kann und entsprechende Maßnahmen ergreift. Daher erfolgt eine regelmäßige Überprüfung des Teams (auch per eingereichten Videos möglich) alle 18 Monate seitens des Ausbilders, um das Zertifikat zu verlängern. Hierdurch soll gewährleistet werden, dass ein „Ausbrennen“ des Hundes frühzeitig erkannt wird und der Hund. Ggf. aus den Einsätzen genommen wird oder diese reduziert werden. Ab dem 9. Lebensjahr des Hundes erfolgen diese Überprüfungen jährlich.

 Die Dauer der Ausbildung erstreckt sich über ca. 12 Monate und mind. 60 Zeitstunden. Die Zulassung zur Prüfung findet statt, wenn eine Teilnahme an den Modulen von mind. 80% erfolgt ist.

Am Ende der Ausbildung erfolgt eine schriftliche sowie praktische Prüfung, wenn möglich am späteren Einsatzort des Hundes im Beisein der Ausbilderin. Ist dies nicht möglich, können Videos des Teams eingereicht werden. 

Weiterhin muss das Team eine Einsatzmappe mit allen angeforderten Unterlagen einreichen und eine Konzeption für einen Einsatz erstellen und erklären. Es findet ein Fachgespräch mit dem menschlichen Teampartner statt, in dem Fragen gestellt werden über das in der Ausbildung Erlernte. Zum Zeitpunkt der Prüfung muss der Hund mindestens 18 Monate alt sein.

Gerne schicken wir Ihnen den Kosten- und Ablaufplan sowie genaue Ausbildungsinhalte und weitere Informationen per PDF zu. Nutzen Sie hierzu das Kontaktformular. 

Werdet Teil dieser Mission!

Lernt und wachst mit uns

Werdet ein SoulDOGtor und Teil unserer Gemeinschaft. Lernt mit viel Spaß und Empathie, wie Ihr Euren Vierbeiner in diesem Bereich einsetzen könnt. 

©Astrid Höfer. Alle Rechte vorbehalten.

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